Ex-Alkoholiker vor die Klassen!

Alkohol ist eine Droge, sogar noch gefährlicher als fast alle illegalisierten Substanzen. Und was haben wir denn an Aufklärung dazu? So gut wie keine. Ab 16 Bier und Wein, ab 18 den ganzen harten Stoff – das wäre so, als könnte sich jeder ab 16 LSD und Pilze kaufen, ab 18 dann den harten Stoff wie Kokain und Heroin.

An den Schulen wird über „Drogen“, also die illegalen Substanzen, aufgeklärt. Teilweise halten dort ehemalige Abhängige Vorträge. Mir scheint es dringend geraten, das Thema um Alkohol zu erweitern. Wie wäre es denn damit: Ex-Alkoholiker vor die Klassen! Im Biologie Unterricht das Thema, wie sich Substanzgebrauch auf Körper, Geist und Psyche auswirkt.

Jeder darf sich gerne dafür entscheiden, Alkohol zu trinken. Sie oder er sollte aber auch wissen, worauf das hinauslaufen kann. Vor allem sollte Alkohol endlich als uncool gelten und nicht als etwas, was in unserer Gesellschaft toleriert und teilweise quasi gefördert wird.

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Geht es euch so, dass ihr euch wie in einem neuen Leben fühlt?

Also was ist die große Freude der Nüchternheit bei dir? Bei euch? Habt ihr es euch so vorgestellt, seid ihr enttäuscht, sind eure Erwartungen übertroffen worden? Geht es euch so, dass ihr euch wie in einem neuen Leben fühlt?

Oder ist es doch eher ein Zähnezusammenbeißen und stur nicht zu trinken? Ich wundere mich vor allem. Ich wundere mich, wie vergleichsweise einfach es war. Ich wundere mich, warum ich für meine Verhältnisse so ausgeglichen bin. Ich wundere mich, dass ich den leichten Rausch nicht vermisse.

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Ohne schlechte Tage gäbe es auch keine guten Tage

Während die letzten Tage absolut top waren, ging es ab gestern dann wieder ein wenig in die andere Richtung. Ohne schlechte Tage gäbe es auch keine guten Tage.

Gestern fing es nun also an. Aufstehen am Morgen … der Horror. Ok, es ist Freitag, aber wenn ich morgens aufpassen muss, dass ich nicht mit der Kaffeetasse in der Hand wieder einschlafe, frage ich mich schon, ob ich nicht etwas länger schlafen sollte.

Gegen Vormittag überkam mich dann mal wieder eine dezente innerliche Unruhe. Dieses gestresste, hektische Gefühl das mich ganz gerne in den “kämpf oder lauf” Modus katapultiert und ich mich wirklich konzentrieren muss, um ruhig zu bleiben. Irgendwo hab ich mal gelesen, dass dies auch von einem verkrampften Zwerchfell kommen kann, und in der Tat helfen mir Atemübungen dabei, dieses wieder zu entspannen. …

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Sechs Monate ohne Alkohol – vielleicht Motivation für alle, die auf dem Weg sind

War es leicht? Nein, besonders der Anfang war schwer. Mit dem Bewusstsein, wieder reingerutscht zu sein in diese Mühle. Das, was ich mir vor 11 Jahren geschworen hatte, dass mir das niemals wieder passiert.

War es gut zu schaffen? Auch wenn es keine reine Willenssache ist, das wollen erleichtert es ungemein. Bei mir kam noch Trotz hinzu: Ich wollte beweisen, dass obwohl der Sturm gewaltig von vorne kommt, ich nicht umfalle. Und das habe ich geschafft.

Würdest Du was anders machen? Nein. Alles ist sehr gut gelaufen, besonders die Hilfe hier im Forum war für mich manchesmal rettend. Abgesehen davon haben mir …

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Ich habe doch nicht so getrunken wie die ganzen armen Willis an der Tanke

Von daher habe ich immer nur das Notwendigste getrunken und jetzt auch nie so ohne Maß oder Kontrolle, wie die ganzen bedauernswerten armen Willis an der Tanke oder auf der Parkbank. Außerdem war mein Rotwein edel und teuer und hatte schwer was mit Genuss und gepflegter Tradition zu tun.

Bis ich Gabys Buch geschenkt bekam, hatte ich kein Problem doch was ich DORT zu lesen bekam hat mein ganzes Leben gedreht.
Ist jetzt über 100 Tage her, daß ich auf das bißchen Trinkerei erstmals seit über 50 Jahren vollständig verzichte.
Und die Ehefrau und die Leber freuen sich.

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Ich habe null Lust auf Alkohol, der Gedanke widert mich an

Heute auch ein wenig länger geschlafen und so muss ich jetzt ein wenig mit den NEMs jonglieren, aber das geht ganz gut. Ich höre viel in mich rein – wenn das Unruhegefühl kommt – äußerlich schlapp und innerlich aufgewühlt, als hätte man zu viel Kaffee intus, dann nehme ich einen Gaba-Stick und es tut gut zu merken wie man wieder runterfährt.


Gleichzeitig hab ich null Lust auf Alkohol – der Gedanke ekelt mich eher. Das ist überhaupt auch gut für den Kopf – zu wissen, man kann sich helfen und gibt sich selbst somit auch mehr Auf- und Achtsamkeit.

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