Bedroht im Supermarkt: Der Suchtdruck hat gestern gegrüßt

Ich überlegte: Hau ihm jetzt eine rein, bevor er mir eine reinhaut?  Gehe ich einen bedrohlichen Schritt auf ihn zu und sage ihm, dass ich keine Angst vor ihm habe? Fordere ich ihn auf zu sagen, was dann? Schreie ich um Hilfe? Drohe ich zurück? Nein… Ich verharrte gefühlt 5 Sekunden in Gedanken, schaute ihm die ganze Zeit gleichgültig in die Augen.

Ich überlegte: Hau ihm jetzt eine rein, bevor er mir eine reinhaut? Gehe ich einen bedrohlichen Schritt auf ihn zu und sage ihm, dass ich keine Angst vor ihm habe? Fordere ich ihn auf zu sagen, was dann? Schreie ich um Hilfe? Drohe ich zurück? Nein… Ich verharrte gefühlt 5 Sekunden in Gedanken, schaute ihm die ganze Zeit gleichgültig in die Augen.

Ich spürte regelrecht, wie meine Augen diesen Blick ausdrückten: Achja?! DU willst dich mit mir anlegen. Du hast doch keine Chance, Oppa. Na komm doch, trau dich.” Doch das einzige was ich sagte war “ok”. Er sagte nichts. Ich wiederholte “ja, ok”. Er stand so zwei Sekunden weiter, drehte sich dann um und ging. Ich hatte das Gefühl ich hatte gewonnen. (…)

Ich spürte, wie ich mit den Gedanken spielte mir jetzt einfach eine Pulle Wein zu kaufen, meinem Kumpel abzusagen, die erste Flasche runterzukippen und die zweite hinterher. Der ganze Stress wäre in wenigen Minuten wie verflogen, ich hätte einen amüsanten Abend, hätte mich bei einigen telefonisch ausgeheult, …

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