Endspurt. Die Bücher sind gedruckt und bei der Logistikfirma. Die eBook-Versionen brauchen noch einen Korrekturgang. Die Website ist fast betriebsbereit, nur beim 30-Tage-Programm „Alkohol adé“ läuft noch ein letzter Schliff. Aber das wird gut

Sowie die korrigierten eBooks da sind startet die Freigabeprozedur. 21 Punkte sind abzuarbeiten, und garantiert taucht wie immer irgendwo noch ein unvorhergesehenes Problem auf. Aber das regt hier nun keinen mehr auf nach den letzten Wochen.

Oh Mann …

Erfreulich: Die Bücher sind gedruckt, es könnte losgehen. Nur, es geht nicht los. Warum?

Drei Firmen müssen unter einen Hut. Die Druckerei, die Spedition und der Versender. Letzter hat klare Richtlinien, damit sein gut organisierter Laden auch gut organisiert bleibt: Keine Einmalpaletten, kein Metallband um die Buchpaletten – und vor allem: Lieferung nur nach Lieferavis mindestens 24 Stunden vorher.

Was passiert? Die Bücher stehen spontan ohne Vorankündigung, dafür aber auf Einmalpaletten mit Metallbändern vor dem Tor des Versenders. Der in dem Moment rein gar nichts damit anfangen kann und wie vorher angekündigt die Annahme verweigert. Die Spedition ist maulig, weil ihr nun eine Palette voller Bücher im Weg steht und sie den Weg umsonst gemacht hat. Und die Druckerei kann nicht erklären, wie das nun passieren konnte …

Und wir sind grad ein paar hundert Kilometer entfernt und telefonieren uns die Ohren heiß um rauszufinden, was passiert ist und wie man das lösen kann, statt unsere eigentliche Arbeit zu machen.

Seufz.

Login kaputt

Alkohol adé läuft auf dem CMS-System WordPress, auf dem auch die New York Times und die Washington Post laufen. Dieses System ist mit sogenannten Plugins nahezu beliebig erweiterbar.

Das ist gleichzeitig Segen und Fluch.

Heute kommt der Fluch zum Tragen. Nachdem vor Monaten schon der Login-Vorgang gestaltet und mit Sicherheitssoftware geschützt wurde, fasste nach den ersten, umfangreichen Tests niemand mehr diesen Teil des Systems an. Nun stehen aber die finalen Tests an – und siehe da: Das Login funktioniert nicht mehr und spuckt putzige Fehlermeldungen aus.

Ohne Login aber keine Mitgliederseite. Also rein in die Analyse – und siehe da: Zwei Plugins stören sich gegenseitig. Während der Autor des einen Plugins sich das sofort am Sonntag morgen anschaut und feststellt, wo das andere in seine Software störend eingreift, sitzt die andere Softwarefirma irgendwo in der Mitte der USA. Heißt: Vorm späten Abend am Montag gibt es keine Antwort (was aber schon sehr schnell ist, denn nicht überall wird so etwas sofort beantwortet).

Nur ist die Antwort wenig hilfreich, denn das Software-Entwicklungsteam dort  ist die ganze Woche nicht im Haus … warum auch immer … und der sehr nette und pfiffige Supporter kommt ohne die tieferen Einblicke dieser Leute nicht weiter. Also eine Woche warten …

Langweilig wird’s grad nicht.

Ganze Website zerschossen

Ein aufregendes Wochenende: Ein „Weißer Hacker“ überprüft die fertige Installation auf alkohol-ade.com, ob sie Schwachstellen enthält, durch die ein echter, bösartiger Hacker eindringen könnte. Ließe sich zu diesem Zeitpunkt optimal abdichten und die Seite auf diese Weise so sicher wie möglich zu machen.

Was soll man sagen: Plötzlich geht nichts mehr. Erst steht die Seite komplett, es geht nichts mehr, dann fehlen reihenweise bereits fertige Seiten, Softwaremodule sind verschwunden …

Der „weiße Hacker“ berichtet verzweifelt von einem gleichzeitig laufenden Hackerangriff, der daran schuld sei.  Hackerangriff. Auf eine Seite, die zu diesem Zeitpunkt gar nicht frei zu erreichen ist. Genau in dem Moment, wo ein weißer Hacker daran arbeitet.

Nicht unmöglich, aber doch ein kleines bisschen unwahrscheinlich.

Also gehen wir zusammen mit dem Provider durch die Logfiles. Und siehe da: Der von uns gebuchte Experte hat sich selbst ausgesperrt, ohne das zu merken, und das dann als Hackerangriff interpretiert.

Ah ja.

Nach Abschluss seiner Tätigkeit gehen wir zusammen mit dem Provider die vom Experten getroffenen Neueinstellungen durch und nehmen doch einige wieder zurück. Er hatte offenbar komplett nach einem starren Schema gearbeitet und nicht gemerkt oder es ignoriert, dass wir schon umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen getroffen hatten, die er, vermutlich ohne es überhaupt zu merken, dann leichter Hand einfach mal deaktiviert hatte.

Anders ausgedrückt: Er ist wie ein Wildschwein durch einen gepflegten Garten gepflügt.

Die haben wir dann mal wieder aktiviert, denn die waren schon ziemlich gut.

Redaktionsschluss | copy deadline

Endlich! Vier Wochen verzögert, aber das Manuskript ist fertig, nachdem Gaby noch wesentliche Passagen gestrafft und verdeutlicht hat – es wurde, auch wenn wir dadurch unter Zeitdruck kamen, noch einmal wesentlich besser.

Außerdem steht die Technik für die Website weitgehend. Jetzt geht es daran, die dort noch fehlenden Texte zu ergänzen. 

Finally! Four weeks delayed, but the manuscript is finished, after Gaby tightened and clarified some essential passages – it became even better, even if we came under time pressure.

In addition, the technology for the website is largely up and running. Now it is time to complete the missing texts.