Es ist normal geworden, nicht zu trinken

Heute sind es 5 Monate. Ich weiss noch, wie ich anfangs jeden Tag gezählt habe, wie aufregend die ersten Sonntage ohne Alkohol waren und jetzt fliegt die Zeit dahin. Es ist normal geworden, nicht zu trinken, jetzt stellen sich andere Fragen.

Unfassbare Schuldgefühle den Kindern gegenüber, die am Rande was mitbekommen haben aber schon der Rand des Sumpfes ist grausig und beklemmend. Falsche Freunde, schlechte Beziehungsentscheidungen, Verliebtheit bei 2 Promille euphorisiert, die im Alltag nicht hält. Im Bett gewesen mit Typen, dir ich nicht sonderlich mag. 

Ich bin unendlich dankbar, mich befreit zu haben. Und ich bin euch allen insbesondere Gaby und ihrem Mann unendlich dankbar, dass wir diesen Weg gemeinsam gehen und dass die NEM es mir leicht gemacht haben und mich als ganzes gesünder.

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Rotweinkönigin ade mit Alkohol ade

Die größte Hürde bisher war die gestrige Weinprobe, die wir zu einem Team-Workshop kredenzt bekamen. Es war gar nicht so schwer. Ich wurde außen platziert und hatte statt Wein verschiedene Traubensäfte und alkoholfreien Traubenseco zur Probe. Keiner hat mich dazu befragt – es war für niemanden ein Thema.

Komisch war es dennoch – denn ich blicke zurück auf ein Leben, in dem Wein immer eine sehr wichtige Rolle gespielt hat. Schließlich war mein Vater Winzer und mit dem Weingut wurde der Lebensunterhalt verdient. (…)In zwei Wochen bin ich als Weinkönigin ade zur Krönung der Neuen eingeladen. Die Stadt feiert …

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Alkohol und chronische Darmentzündung: Hat da vielleicht jemand einen Tip für mich?

Vier Entgiftungen und eine sog. Langzeittherapie, die aber nur 7 Wochen ging, später, sitze ich nun hier, bin jetzt wieder seit 3 Monaten trocken ( Ich hatte es vor 2 Jahren schonmal 9 Monate geschafft, und dann hatte mein Mann, der im Prinzip rund um die Uhr trank, plötzlich eine Neue, und ich bin wieder eingesackt).

Allerdings habe ich jetzt ein Riesenproblem: Meine chronische Darmentzündung /Divertikulitis) ist wieder voll zurückgekommen, und ich kann die Schmerzen usw. nicht mehr einfach “wegtrinken”, das hat eigentlich immer prima funktioniert, ggrrmmmpppffff.
Das gefährdet jetzt natürlich meine Abstinenz, weil es jeden Tag ein neuer Kampf ist, mit furchtbaren Krämpfen, Durchfällen, usw., was meine Lebensqualität enorm einschränkt, kann nicht einfach mal spontan aus dem Haus, z.B.

Hat da vielleicht jemand einen Tip für mich?

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Um Mitternacht trank ich mein letztes Glas und steckte mir den Ring an den Finger

Meinen Ausstieg habe ich ja bewusst gewählt: 2. Januar 2020. 4 Wochen vorher gab ich bei einem Juwelier einen Ring in Auftrag: mit 4 kleinen Diamanten (für meine 4 Kinder) und mit der Gravur: “2.1.2020”.

Nicht billig. (Aber sobald man auf Alkohol verzichtet, spart man sich eine Menge Geld)
Um Mitternacht vom 1. auf den 2. Januar trank ich mein letztes Glas Rotwein und steckte mir den Ring an den Finger.
Der Ausstieg fiel mir nicht schwer, viel leichter, als ich dachte. Vielleicht, weil …

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