Knapp am Rückfall vorbeigeschrammt – wie habt Ihr das gemeistert?

Seid auch Ihr schon mal ganz haarscharf dran vorbeigekommen, wieder zu trinken? Erzählt bitte mal, wie das bei Euch war. Hat sich das angekündigt? Wenn ja, wie? Wie hat sich das angefühlt? Kam das schleichend oder eher wie ein D-Zug? Was habt Ihr unternommen, wie seid Ihr da rausgekommen?

Was habt Ihr vielleicht in der Rückschau daraus für Erkenntnisse gezogen, damit es nicht noch einmal passiert? Beteiligt Euch bitte rege. Jeder Erfahrungsbericht in dieser Richtung ist so wertvoll für andere, die vielleicht noch wackeln.

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Neun Monate ohne Alkohol – es wird mit jedem Tag normaler

Seit 9 Monaten trinke ich keinen Alkohol mehr. Diese Freude möchte ich mit euch teilen. 9 Monate wie eine Schwangerschaft. In 9 Monaten entsteht ein neues Leben, und für mich ein neues Lebensgefühl. Ich bin keine andere geworden, sondern eher die, die ich bin. Ich bin nicht weg gegangen sondern nach Hause.

Ein bisschen so wie eine Schlange, die sich häutet, ich habe viel losgelassen, abgelegt. Mein Wunsch, dass es normal sein soll, nichts zu trinken ist in Erfüllung gegangen. Es wird mit jedem Tag normaler und Normalität tut mir enorm gut. Früher hielt ich normal für öd, fad und grau, heute mag ich den Boden unter den Füssen, die Stabilität und …

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Ich komme nicht vom Nikotin weg, was mich total runterzieht

Ich rauche zwar nicht täglich und manchmal auch zwei Wochen gar nicht, werde aber immer wieder rückfällig und rauche dann zwei drei Tage exzessiv. Und jedes mal soll es das letzte mal gewesen sein. Das geht nun schon seit einem halben Jahr so.

Als eine von einigen Folgeerscheinungen terminiert eine Nikotindröhnung komplett meine Schlafkultur. Die pegelt sich nach zwei Tagen Abstinenz zwar immer wieder ein, belastet aber trotzdem mein Wohlbefinden.

Ich werde jetzt die NEM’s Methode probieren und habe mich heute über …

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Tag 17 ohne Alkohol: Insgesamt schlafe ich noch sehr schlecht

Ich bin aktuell bei Tag 17 meiner (völligen) Abstinenz. Insgesamt schlafe ich noch sehr schlecht, werde nachts mindestens 2-3x wach und falle meist um halb 5 / 6 Uhr aus dem Bett. Morgens ist meine Stimmung meist gut, weil ich mich über jeden Tag freue, an dem ich nüchtern aufwache und abends keinen Alkohol getrunken haben.

Meine Stimmung über den Verlauf des Tages ist jedoch miserabel. Ich bin traurig, niedergeschlagen und ohne rechten Antrieb. Mein Kopf fühlt sich an wie unter einer Käseglocke. Ich habe Konzentrationsprobleme und bin beruflich grade nicht voll auf der Höhe (was derzeit aber nicht kritisch ist). Insbesondere in den Abendstunden wird das Craving dann oft unangenehm, so dass ich mir angewöhnt habe, früher als sonst schlafen zu gehen.

Erschwerend zur Gesamtsituation kommt noch …

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Ich schaffe es nicht!

Und so verfiel ich wieder in mein altes Muster. Freitags, Samstags und Sonntag trank ich meine zwei Flaschen Bier und zwei Piccolo und das alles in relativ kurzer Zeit, um einen kleinen Kick zu haben. Eigentlich total sinnlos, aber ich mache es eben.

Ich bin jetzt froh, dass ich mich hier offenbart habe.
Ich würde mich gern austauschen mit anderen denen es psychisch ähnlich geht.
Besser noch, über jedes aufbauende Wort zu mir freue ich mich, denn momentan geht es mir nicht sehr gut.
Ich fühle mich wie ein Verlierer, der ich ja auch bin.

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Es ist ein tolles Gefühl, morgens mit klarem Kopf aus dem Haus zu gehen

Es ist ein tolles Gefühl, morgens mit klarem Kopf aus dem Haus zu gehen, die Autobahn ohne Restalkohol fahren. Wenn ich in den Spiegel schaue, erkenne ich so langsam die wieder, die ich einmal war. Alleine schon dieses Gefühl ist ein großer Motivator. Ich bin morgens nicht mehr gereizt und trotz teilweise Müdigkeit wegen meinen Schlafstörungen immer noch fit. Das ist ein völlig neues Leben!

Ich stelle auch fest, dass meine Wahrnehmung und Gefühlswelt sich verändert hat und Gefühle zum Vorschein kommen, die ich mit dem Alk unterdrückt habe und damit meine ich auch Trauer und Verlust, das spüre ich teilweise in voller Härte! Und das ist gut so und heilsam, dass es jetzt rauskommt.
Die Lebensfreude kommt so langsam wieder.

Ich kann mir absolut nicht vorstellen wieder mit der Sauferei anzufangen. (…)

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Der Wunsch wirklich aufzuhören muss vorhanden sein

Und eins ist für mich jedenfalls ganz wichtig: Es handelt sich NICHT nur darum, dass jemand sich Nahrungsergänzungsmittel einwirft und dann von Deiner von seiner Sucht geheilt ist.

Der Wunsch wirklich aufzuhören muss vorhanden sein, sonst klappt es nicht.
Wenn ich nicht einiges aus meinem “alten” Leben ändere (Verhalten, z.B. wer sind meine Freunde/mit weg gebe ich mich in meiner Freizeit ab, wie gehe ich mit schwierigen Lebenssituationen um (Medikament Alkohol???) und bin ich mit meinem Job zufrieden, was unternehme ich in meiner Freizeit, wo lebe ich, was wurde mir vorgelebt…) wird der Schritt, keinen Alkohol mehr trinken zu wollen, auch nicht so einfach.
Hierfür hilft das …

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Ich hatte Alkohol ganz gut im Griff. Dann kamen Corona und das Homeoffice.

Alkohol begleitet mich schon immer, meine ganze Familie ist mehr oder weniger abhängig. Aber durch meine Berufstätigkeit hatte ich es relativ gut im Griff. Unter der Woche gar nix und am Wochenende höchstens auf Feiern oder ein Glas zum guten Essen. Dann kam Corona. Homeoffice.

Meine Familie ging weiterhin aus dem Haus, ich im Haus gefangen. Der Stress schoss ins unendliche. Also, Wein zum Entspannen. Ist ja egal, sieht ja keiner. Musst ja morgens nicht fahren. Bis zum Nachmittag waren die Promille weg und bevor der Rest heim kommt, war ich zwischendurch schnell einkaufen und habe Nachschub geholt. Mein Mann, der nichts trinkt, wurde misstrauisch. Da fing ich an, die Flaschen zu verstecken. Oder ich schüttete den Wein in die Thermoskanne, tauschte den Inhalt gegen Eistee …

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