Ich habe mich im Buch an so vielen Stellen wiedererkannt

Ich bin dann über das tolle YouTube Interview mit Patric Heizmann und Gaby gestolpert und habe danach die Leseprobe vom Buch verschlungen. Von diesem Moment an wusste ich, dass ich dieses Buch unbedingt kaufen musste, weil es einfach so anders ist…und vor allem Hoffnung macht.

Ich trinke schon jahrelang, anfangs nur in Gesellschaft und sporadisch. Nachdem ich vor vielen Jahren meinen damaligen Job verloren habe, habe ich mir das erste Mal eine Flasche Wein gekauft und diese nur für mich aufgemacht – als Trost, sozusagen. Von da an, war der Bann gebrochen und es hat mir nichts mehr ausgemacht, alleine zu trinken.

Trotzdem, ich habe nicht täglich getrunken und auch dann nur abends. Das Zeitfenster für den Alkoholkonsum verschob sich dann aber schleichend nach hinten und bei 11 Uhr morgens (an den Wochenenden) mit einem gespritzten Weissen am Pool zu liegen, war schon toll. Der Rest des Tages war dann natürlich im Eimer. …

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Heute beginnt mein 3. Tag ohne Alkohol

Das ist immer noch nichts, weil es noch ist wie früher, ich habe nicht täglich getrunken, aber mehrmals die Woche. Manchmal waren es drei Tage, manchmal zwei, manchmal nur einer an denen ich keinen Alkohol getrunken habe. Ich hatte aber auch längere trockene Phasen. ich weiß, ich kann so nicht weiter machen.

Gestern habe ich das Buch zu Ende gelesen und besonders im letzten Teil war das sehr kurzweilig, vieles kannte ich, vieles erscheint mir gut umsetzbar, anderes für mich leider nicht.

Zur Ernährung hab ich Umsetzbares gefunden. …

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Alkohol adé: Ich dachte immer, es ist der Kopf, der Wille

Ein ganz neuer Zugang. Ich dachte immer, es ist der Kopf, der Wille, ich dachte, ich bin falsch, ich hab mich lange in einer Therapie mit dem Thema befasst – aber Gabys Methode war die erste und einzige, die mir real geholfen hat. Die rational war, die mir endlich erklärte, was da los war in meiner Hirn- und Körperchemie, die mir klipp&klar bewies, dass ich schlicht und einfach körperlich vom Alkohol abhängig war. Süchtig.

Da kannst mit gutem Willen machen, was du willst, da geht nichts. Aber ab nun ging es plötzlich. Für mich von einem Tag auf den anderen. Einfach und schnell – ohne Einbrüche, ohne größere Entzugserscheinungen, ohne dass ich in eine Klinik musste oder in ein Entzugsprogramm. Es brauchte einfach für eine gewisse Zeit meine ausschließliche Aufmerksamkeit und dass ich mich ans Rezept hielt. Und natürlich muss man …

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Was unterscheidet “Alkohol adé” für Euch von anderen Konzepten?

Thema, was eigentlich „Alkohol adé“ (also, das Buch) so anders macht. Ich sagte der Redakteurin, aus meiner Sicht läge es ganz klar daran, dass wir das erste mal überhaupt eben erklären, wie die Hirnchemie einen immer wieder zum Glas treibt und nicht ein schwacher Wille. Somit habe sich das Thema Schuld und Scham auch gleich mit erledigt.

Fand sie spannend. Nun wüsste ich aber gerne von Euch: Was ist für Euch das Besondere daran?

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Es ist fast unheimlich, dass ich gar keine Lust auf Alkohol verspüre – weiter im Programm

Selbst wenn ich mal ein Gedanke an Alkohol habe oder welchen sehe, dann berührt mich das zum Glück gar nicht- ich glaub ich könnte sogar problemlos jemanden beim trinken zusehen … aber noch teste ich das nicht aus.

Ich weiß natürlich das jederzeit das Weinschwein um die Ecke kommen kann, aber im Großen und Ganzen ist es fast schon unheimlich, wie ich im normal Fall/alltag jetzt gar keine Lust auf Alkohol versprühe – als hätte man sich 180 Grad gedreht und ist ein neuer Mensch – weiter geht’s im Programm.

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