Alkoholsucht ist wie ein streunender Hund, den man gefüttert hat

Alkoholsucht ist wie ein streunender Hund, den man gefüttert hat. Er zerstört einem das Haus, schleppt Krankheiten ein, macht das Leben zur Hölle und Freunde wenden sich aus Angst oder Ekel von einem ab, da sie mit dem Hund nicht klar kommen. 

Doch solange er da ist, kann man mit ihm kuscheln und für kurze Zeit seine Probleme vergessen. Morgens, nach dem Aufstehen, wenn man die angefressenen Möbel, den Dreck und das Chaos sieht, sagt man sich, den lasse ich nie wieder rein. Doch spätestens Nachmittags, wenn er wieder an der Tür kratzt und jault, gibt man wieder nach …

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Tag 1 des Programms – dieses Mal will ich es richtig machen

Heute ist Tag 1 der 30 Tage mit Programm. Es kostet mich extrem viel Überwindung diese Zeilen zu schreiben, aber dieses Mal will ich es richtig machen

Ohne Ausreden und endlich durchhalten. Nicht mehr ohne Erfolg alles mit mir selber ausmachen. 

In den letzten 15 Jahren gab es wohl kaum einen nüchternen Tag, bis auf ein Jahr in dem ich durchgehalten habe. Ich war damals ausgeruht, gut gelaunt, geistig und körperlich fit und einfach zufrieden, auch mit mir selbst. Irgendwann hat mir der Alkohol gar nicht mehr gefehlt und ich wollte niemals wieder zu meinen alten Gewohnheiten. Doch dann hat es sich mit dem ersten Glas auf einer Hochzeit wieder eingeschlichen. …

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Um Mitternacht trank ich mein letztes Glas und steckte mir den Ring an den Finger

Meinen Ausstieg habe ich ja bewusst gewählt: 2. Januar 2020. 4 Wochen vorher gab ich bei einem Juwelier einen Ring in Auftrag: mit 4 kleinen Diamanten (für meine 4 Kinder) und mit der Gravur: “2.1.2020”.

Nicht billig. (Aber sobald man auf Alkohol verzichtet, spart man sich eine Menge Geld)
Um Mitternacht vom 1. auf den 2. Januar trank ich mein letztes Glas Rotwein und steckte mir den Ring an den Finger.
Der Ausstieg fiel mir nicht schwer, viel leichter, als ich dachte. Vielleicht, weil …

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Dieser verfluchte rote Faden der Sucht in meinem Leben reisst einfach nicht ab

Mein Bruder hat es nicht geschafft, er hat sich zu Tode getrunken und ist mit 47 Jahren verstorben.Meine Oma lebte ihr Leben bis zu ihrem Tod mit 82 mit Alkohol und Tabletten.Ich selbst funktioniere gut, bin erfolgreich im Job, trinke nicht am Tag, brauche aber abends meine Flasche Wein um abzuschalten. Noch geht es oft ohne, aber dann mit sehr schlechtem Schlaf, Kopfschmerzen und großem Verlangen.Das schlimme ist, es setzt sich fort. Ich habe zwei Söhne 34 und 24, der Kleine ist Medikamenten Abhängigkeit , trinkt allerdings keinen Tropfen Alkohol und lehnt jede Hilfe ab. …

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