Ich konnte mir anfangs auch nicht vorstellen, nie wieder zu trinken

Heute nach 5 Monaten macht mir der Gedanke zu Weihnachten oder zu Silvester nichts zu trinken gar nichts mehr und auch der Gedanke, was die anderen wohl dazu sagen quält mich nicht mehr.

Das hat mich anfangs sehr belastet, wie ich mich erkläre und so … Die Dinge ändern sich. Ich habe mich in einer Weise verändert, die ich nicht für möglich gehalten hätte und bin auch erst am Anfang. Es ist wirklich ein Wunder und ein Riesen Geschenk.

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Trocken – aber Essstörung: Wer hat Tipps für mich?

Meine Essstörung hat mich wieder mit voller Wucht getroffen. Anfangs nur unmerklich, dann immer vordergründiger. Mittlerweile dreht sich mein Alltag hauptsächlich um Sport und darum, mit möglichst wenig Essen durch den Tag zu kommen.

Ich habe den Hauptteil meines Urlaubs verschlafen, obwohl ich so gern mein neues Leben genossen hätte. Ich bin seit fast 6 Monaten trocken, wiege 51 kg bei einer Größe von 1,71 m. Ich traue mich einfach nicht, locker zu lassen. Ich befürchte, wenn ich dem Essen nachgebe, ist auch die Disziplin in Sachen trinken in Gefahr. Wenn ich mich mit Nichtessen beschäftige, denke ich auch nicht ans Trinken. Hat jemand hilfreiche Tips, wie ich die Balance wieder hinbekomme?

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Es ist normal geworden, nicht zu trinken

Heute sind es 5 Monate. Ich weiss noch, wie ich anfangs jeden Tag gezählt habe, wie aufregend die ersten Sonntage ohne Alkohol waren und jetzt fliegt die Zeit dahin. Es ist normal geworden, nicht zu trinken, jetzt stellen sich andere Fragen.

Unfassbare Schuldgefühle den Kindern gegenüber, die am Rande was mitbekommen haben aber schon der Rand des Sumpfes ist grausig und beklemmend. Falsche Freunde, schlechte Beziehungsentscheidungen, Verliebtheit bei 2 Promille euphorisiert, die im Alltag nicht hält. Im Bett gewesen mit Typen, dir ich nicht sonderlich mag. 

Ich bin unendlich dankbar, mich befreit zu haben. Und ich bin euch allen insbesondere Gaby und ihrem Mann unendlich dankbar, dass wir diesen Weg gemeinsam gehen und dass die NEM es mir leicht gemacht haben und mich als ganzes gesünder.

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Glas mit Wasser statt mit Sekt – niemand hat es interessiert

Gestern war unser Mitarbeiter-Fest, das mir sehr auf dem Magen gelegen hatte. Zuerst stand ich, im Gegensatz zu allen anderen, mit einer Pet-Flasche Wasser da. Meine Kollegin (die eingeweiht war) kam dann auf die Idee, dass ich das Wasser in einen Sektkelch einschenke. Und voilà: Beim allgemeinen Zugeproste ging dann die andere Farbe völlig unter 😊 Und die absolut ultimative “Ausrede” kam mir spontan gestern in den Sinn, als ich …

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Ich war voller Ängste. Es tat so gut, abends die Weinflasche zu öffnen.

Vor 5 Jahren hatte ich mir bei einem Reitunfall den kompletten Unterschenkel zertrümmert. Nach der OP gab es viele Komplikationen. Heute habe ich einen GDB 50 wegen Gehbehinderung. Ich war voller Ängste. Ich bin beruflich selbständig. Es tat so gut Abends die Weinflasche zu öffnen. Die Schmerzen wurden erträglich und die Gedanken wurden milder.

Wir tranken jeden Abend 1,5 Liter Wein zusammen und am Wochenende 2 Liter.

Irgendwann konnte ich nachts nicht mehr schlafen. Hinzu kamen große Versagensängste bzgl. meiner Arbeit. Ich wurde nervös wenn die Briefkasten voll war, ein Kunde unangemeldet vor der Tür stand und das Telefon klingelte. Ich war den ganzen Tag voll Adrenalin und wartete sehnsüchtig auf den Abend und meinen Wein. Ich wurde immer unsicherer. Was denken die Leute über mich? Sieht man mir den Suff an?

Irgendwann wurde mir klar, …

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Es gab immer sieben gute Gründe zu trinken: Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag.

Wenn man es auf das Wesentliche herunter bricht gab es eigentlich in der Woche immer nur sieben gute Gründe für mich, Alkohol zu trinken. Und das waren: Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag.Zusätzlich gab es dann natürlich noch die besonderen Gelegenheiten die Isabell schon angesprochen hat: Freude, Trauer, Angst, Wut, Schmerz, Gute Laune, schlechte Laune, gutes Wetter, schlechtes Wetter, Glück und Pech.

Wenn das noch nicht reichte konnte ich mich auf meine perfekte Konditionierung -ähnlich wie die des berühmten Pawlowschen Hundes- verlassen, und traf als „Reiz“ so manches Arrangement um immer noch weitere Gründe für den gut gelernten „Reflex“ zu haben, der die einzige und erschöpfende Reaktion „auf Alles“ war. (Schon mal die Flasche aufziehen war die Reaktion).

Andere Lösungsansätze kamen erst garnicht in Betracht, denn sie waren ja nicht „zielführend“. Und das Ziel war ja: Wodurch lässt sich der unterbewusste Druck, mich in einen Rausch zu flüchten hinreichend eloquent begründen, damit für alle nachvollziehbar ersichtlich wird: Die arme Socke hat ja tatsächlich überhaupt keine andere Wahl, um sein hartes Schicksal zu ertragen: da MUSS man sich doch besaufen. …

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